SOZIALES SCHAUFENSTER

"Personalmangel, tut uns leid."

Altenheim: Das ist kein Leben dort!

Altenheim

Nun sind sie alle tot – meine Betreuten in Altenheimen. Und bei fast allen frage ich mich, ob es nicht besser für sie war, zu sterben, als ihr Leben im Altenheim… Denn was für ein Leben war das? Trauen Sie sich, liebe Leser und Leserinnen, mit mir einen Blick in das Paralleluniversum Altenheim zu werfen? Denn gut möglich, dass wird dort landen, oder Angehörige von uns.

Von Otmar Spirk, Berufsbetreuer

Meine Mutter ist jetzt 92 Jahre alt. Ihre größte Angst ist, dass sie ins Altenheim muss. Kürzlich war sie vorübergehend zur Kurzzeitpflege dort. Keine Ahnung, warum das „Kurzzeitpflege“ heißt, denn eigentlich war es nur eine Verwahrstation, bis wir sie wieder abholten. Wirklich lauter nette Menschen, die Pfleger dort. Bloß leider mit ganz wenig Zeit, so dass das Warten, bis sie aufs Klo gebracht wurde, schon mal eine halbe Stunde dauerte. Und umgekehrt dauerte es, bis sie dann wieder runter geholt wurde. Hier noch regelmäßige persönliche Zuwendung, gar Streicheleinheiten zu erwarten wäre eine geradezu obszöne Zumutung. „Personalmangel, tut uns leid“, hieß es.

"Mit einer E-Mail das Lebenswerk zerstört." Norbert Hartl. Foto: Archiv/ Staudinger
SPD-Fraktion berät

Wie geht es weiter mit Norbert Hartl?

Nach Druck von Parteibasis und CSU berät die SPD-Fraktion am Donnerstagabend über den Verbleib des früheren Fraktionschefs auf den lukrativen Aufsichtsratsposten. Auch beim SSV Jahn wird diskutiert. Derweil dementiert Hartl Gerüchte über Pläne für eine erneute Kandidatur für den Bezirkstag.

"Mut zur Wahrheit", forderte ein Oberpfäler Funktionärin und meinte Antisemitismus.
"Den Holocaust? Den hat es nie gegeben..."

Wie die AfD Oberpfalz mit einer antisemitischen Funktionärin verfuhr

Eine AfD-Funktionärin im Bezirk Oberpfalz bekannte sich stolz dazu, Antisemitin zu sein, verbreitete entsprechende Verschwörungstheorien und verschickte Mails, die andere Mitglieder „teilweise dem politkriminellen Milieu“ um Holocaustleuner wie Horst Mahler und Ursula Haverbeck zuordneten. Intern drängte man sie schließlich zum Rücktritt, öffentlich äußerte man sich anerkennend über ihr großes Engagement für die Partei. Die Betroffene ist Mitglied im Kreisverband des stellvertretenden AfD-Landeschefs Werner Meier.

Glaubt an seine Kanzlerschaft: Martin Schulz. Bild: Staudinger
SPD-Wahlkampfauftritt in Regensburg

„Der Martin, einer von uns!“

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kam diesen Freitag für einen Wahlkampfauftritt nach Regensburg. Im voll besetzten Glöckl-Festzelt auf der Dult versuchte er die Unterschiede zwischen ihm und Bundeskanzlerin Merkel deutlich zu machen und forderte mehr Gerechtigkeit. Am Schluss bekam er für seinen Auftritt ein Trikot des SSV Jahn Regensburg.

Das Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz: "Rückbau ab Januar 2018". Foto: Herbert Baumgärtner
RKK: Befragung und Entmietung

Keplerhochhaus: Diakonie kündigt „Rückbau ab Januar 2018“ an, aber…

Ende Oktober sollen die Fragebögen für die Neugestaltung des Areals zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz verschickt werden. Ein zentrales Projekt: das Kultur- und Kongresszentrum. Im Vorfeld wird bereits mit der Entmietung des Luther- und Kepler-Wohnheims begonnen. Die Diakonie kündigt Bewohnern den Abbruch des Gebäudes ab Januar 2018 an. Doch so einfach geht das nicht.